Die RAPS-Chronik
1924
Gründung von Raps in Hamburg durch den approbierten Apotheker Adalbert Raps. Als Unternehmensgegenstand wurde der Handel mit Chemikalien, Drogen und Lebensmittel genannt.
1925-1940
Entwicklung neuer Produktionsverfahren für salzfreie Gewürze. Salzfrei bedeutete damals eine enorme Kostenersparnis, da Salz als billiger Rohstoff nicht mehr transportiert werden mußte.
1943
Zerstörung der Raps-Betriebsgebäude, Wiederaufbau in Hamburg und teilweise Verlegung der Fertigung nach Kulmbach.
1953
Grundsteinlegung des neuen Zweigwerkes in Kulmbach, Am Goldenen Feld. 1956 endgültige Verlegung des Hauptsitzes des Unternehmens von Hamburg nach Kulmbach. Gleichzeitig der Beginn der expansiven Jahre.
1965
Als erstes Gewürzwerk weltweit betreibt RAPS eine Extraktionsanlage zur Herstellung von ätherischen Ölen und Extrakten.
1972
Bau der neuen umweltschonenden Hochdruckextraktion auf CO2-Basis.
1972
VARIANTA - das erste Dekorgewürz wird auf der IFFA vorgestellt.
1975
Nach dem Tod von Adalbert Raps am 6.11.1975 übernimmt Horst Kühne die Geschicke von RAPS & Co.
1976
Am 17.08.1976 wird die Adalbert-Raps-Stiftung gegründet, die es sich bis heute zur Aufgabe gemacht hat, Forschungsprojekte im Bereich Lebensmittel genauso zu fördern wie karitative und soziale Einrichtungen.
1977
Am 23.11.1977 erfolgt der Spatenstich für das neue RAPS-Gewürzwerk in der Adalbert-Raps-Strasse. 65.902,21 cbm umbauter Raum, 10.213 qm Nutzfläche.
1980
Der neue RAPS-Stammsitz in Kulmbach, in der Adalbert-Raps-Strasse, nimmt die Produktion auf.
1982
Inbetriebnahme einer neuen Coatinganlage zur Ummantelung von Rohstoffen. Gleichzeitig Entwicklung von Dekorgewürzen mit Saftversiegelung (SVS): D.h. Einsatz von verkapseltem Salz, damit das Fleisch nicht aussaftet.
1983
Verkaufsstart der ersten Marinade zur Fleischveredelung mit MARINOX BUDAPEST.
1986
Die Jugendtendenzen werden ins Leben gerufen; der erste Fachkongreß für den Fleischernachwuchs in Deutschland.
1988
Mit Körnli-Lyoner wird erstmals in Deutschland eine neue Einstellung zu Einlagen pflanzlicher Herkunft in Wurstwaren durchgefochten.
1989
Bau einer zweiten Coatinganlage. Daneben ist der Umbau des neuen Flüssigwerks abgeschlossen und die Planung für eine neue umweltschonende Hochdruckextraktion auf CO2-Basis sind in vollem Gange. RAPS DIREKT, der Fachversand mit Ideen wird gegründet.
1991
Neubau der Hochdruckextraktion neben dem RAPS-Produktionsgebäude. Außerdem: Übernahme der MAWEA, Majoranwerke Aschersleben. Neben dem eigenen Kräuteranbau im Gäuboden, nunmehr das zweite RAPS-kontrollierte Anbaugebiet.
1992
STABILOTON - das erste natürliche Antioxidationsmittel. STABILOTON verzögert das Ranzigwerden von Ölen und Fetten.
1993
RAPS erhält als erstes deutsches Gewürzwerk das Qualitätszertifikat nach DIN EN ISO 9001.
1996
Inbetriebnahme des europaweit in der Gewürzindustrie modernsten Hochregallagers für besonders schnelle Lieferung.
1997
Inbetriebnahme des neuen Flüssigwerks. Außerdem Entwicklung von MARIFIX, der ersten Marinade mit großen Gemüsestücken.
1998
Bau des neuen Packzentrums.
1999
Entwicklung und Vermarktung von CPF. Flüssigkeiten und Fette können nunmehr streufähig dosiert werden. Markteinführung der neuen MARINOX GOURMET, der ersten wirklichen Premium-Marinade. Erweiterung des Flüssigwerkes.
2000
Weiterentwicklung der Technologien CPF und Flavocaps. Entwicklung von Fertigsaucen für die einfache Herstellung von Fertiggerichten unter dem Dachnamen: MENUE-FIX.
2000
Im Jahr 2004 wurde die Kleinproduktion neu aufgebaut und in Betrieb gesetzt für Chargengrößen zwischen 100 und 1.000 kg.
2004
Die dritte Wirbelschichtanlage für gecoatete Produkte wurde in Betrieb genommen. Hierzu wurde ein neues Gebäude angebaut, wodurch die Kapazitäten um 60-70% erhöht werden konnten.
2005
aktueller Mitarbeiterstand: 600RAPS verfügt zur Zeit über das BRC-Zertifikat, das IFS-Zertifikat (International Food Standard), sowie natürlich über die DIN-ISO-9001 Zertifizierung.
